Wasserbüffel, hoher Besuch und authentischer Unterricht

Bundesministerin Elisabeth Köstinger bei GASCHT-SchülerInnen auf dem Heldernhof in Höchst

Die Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Elisabeth Köstinger nutzte anlässlich ihrer Teilnahme beim „Vorarlberger Alpenwirtschaftstag“ mit Landesrat Christian Gantner die Möglichkeit, die neue Tourismusausbildung GASCHT kennenzulernen. Die Gastgeber Schule für Tourismusberufe – GASCHT - hat sich der Regionalität verschrieben und verarbeitet möglichst regionale Produkte der Vorarlberger Landwirtschaft. Dazu ging es am Montagnachmittag direkt in einen besonderen GASCHT-Partnerbetrieb: Bernd Gerer vom Heldernhof in Höchst lud zur Mozzarella-Herstellung aus Büffelmilch. Der junge innovative Landwirt hält 42 Wasserbüffel und produziert neben Ländle-Mozzarella auch Salami und Kaminwurzn aus Büffelfleisch.

Gelebte Regionalität

Schuldirektorin Nicole Okhowat-Lehner begrüßte den prominenten Besuch und erläuterte kurz das Konzept der GASCHT: Der Mensch steht im Mittelpunkt, Nachhaltigkeit und Regionalität werden gelebt. Von Anfang an wurde bei der Ausbildung Wert auf eine natursensible und erlebnisorientierte Ausbildung gelegt. Ganz unter dem Motto – Wissen wird dort abgeholt, wo es entsteht – stellten die GASCHT-SchülerInnen - in echter Handarbeit - ihren „eigenen“ Mozzarella her und ließen die Ministerin an ihrem Wissen teilhaben. LR Christian Gantner und Elisabeth Köstinger gingen im Zuge einer Hofführung auch auf Tuchfühlung mit den Wasserbüffeln. LR Christian Gantner: „Die GASCHT ist ein tolles Beispiel, wie eine Kooperation von Landwirtschaft, Hotellerie und Schule gelingen kann“. 

Eintrag vom März 2020